Verkehrskonzept

im Stadtumbaugebiet

Verkehrskonzept Stadtumbaugebiet

Einzelmaßnahme: Umgestaltung der Gießener Straße / Kaiserstraße

Die Umgestaltung der Gießener- und der Kaiserstraße ist nach den Ergebnissen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) eine der zentralen Aufgaben des „Stadtumbauprogramms“ in der Kernstadt Hungen.

Gemäß ISEK besteht die übergeordnete Zielsetzung des Umbaus der ehemaligen Bundesstraße darin, den bisherigen Verkehrsraum für den fließenden und ruhenden Verkehr neu zu gliedern, die Verkehrsflächen für Fußgänger und Radfahrer aufzuwerten, Querungshilfen für Fußgänger zu schaffen sowie mögliche Grünstrukturen zur Verbesserung der kleinklimatischen Verhältnisse herzustellen.

Im Rahmen eines Verkehrskonzeptes wurden erforderliche Maßnahmen definiert, um die im ISEK definierte Zielsetzung zu erreichen. Dabei stand im Vordergrund Lösungsvorschläge zu erarbeiten, welche zu einer Verkehrsentlastung, Verkehrsberuhigung und Verkehrssicherheit im Stadtkern beitragen und die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer wie Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger zu berücksichtigen.

Neben den Maßnahmenvorschlägen zeigt das Konzept auch auf, welche verkehrliche Konsequenzen mit den entsprechenden Maßnahmen einhergehen. Dadurch kann das Konzept als Entscheidungsgrundlage für eine zukünftige Planung fungieren. Wichtig hierbei ist jedoch, dass das Verkehrskonzept weder eine Entwurfsplanung für eine Straßenumgestaltung ersetzt, noch einer vorweggreift.

Ausgangslage:

 Die Straßenräume der Gießener Straße / Kaiserstraße stellen die zentralen Verkehrsachsen des vorgesehenen Fördergebietes dar. Sie verbinden die Kernstadt mit der Umgehungsstraße B 457, über welche die überregionale Verbindung an die Autobahn A 5 erfolgt.

Der im Stadtgebiet vorhandene Straßenquerschnitt geht auf die ehemalige Ortsdurchfahrt der Bundesstraße zurück und ist für die heutigen Verhältnisse als überdimensioniert zu betrachten. Die Querschnittsgestaltung entspricht den nicht mehr existenten Anforderungen an den regionalen Durchgangsverkehr, Fußgänger und Radfahrer. Gleichzeitig weist der Straßenraum über die gesamte Länge keinerlei Grünstrukturen auf.

 Zielsetzung:

 • Umgestaltung des Straßenraums, mögliche Verringerung der Fahrbahnbreiten

• Aufwertung der Verkehrsflächen für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer

• Ausbildung barrierefreier Verkehrsräume zu Gunsten mobilitätseingeschränkter Verkehrsteilnehmer

• Ausbildung von Querungshilfen zur Verbesserung der fußläufigen Wegebeziehungen

• Herstellung möglicher Grünstrukturen bzw. Baumpflanzungen zur Verbesserung der kleinklimatischen Verhältnisse durch Entsiegelung, Verschattung und Verdunstung

 Maßnahmen:

• Neuordnung der Verkehrsflächen für den fließenden und ruhenden Verkehr

• Erarbeitung einer abgestimmten Entwurfsplanung unter Berücksichtigung der Belange mobilitätseingeschränkter Verkehrsteilnehmer

• Umsetzen der Planung





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