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Verbotenes Feuer am Obbornhofener Waldhäuschen gelöscht

Die Freiwillige Feuerwehr Obbornhofen musste am Sonntag, dem 26. April, ein illegales Feuer  am Waldhäuschen löschen. Die Verursacher waren allerdings nicht mehr anzutreffen. Die Feuermacher ignorierten nicht nur die aktuell hohe Waldbrandgefahr in Hessen, was bedeutet, dass jegliches Feuer im Wald verboten ist, sondern befolgten nicht einmal die erste Regel des gesunden Menschenverstandes, ein Feuer  immer vollständig abzulöschen. Ein solches Verhalten ist grob fahrlässig und kann bei der aktuellen Trockenheit leicht zu größeren Brandherden führen, die dann auch zur Gefahr für Leib und Leben werden.

Seit Jahresbeginn hat es in Hessen bereits über 20 Waldbrände gegeben. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat deshalb bereits am 22. April die Alarmstufe A ausgerufen.

Bürgermeister Rainer Wengorsch dankt den Einsatzkräften für ihr rasches Handeln und weist eindringlich darauf hin, dass Rauchen, Grillen und Feuermachen im Wald verboten sind und auch die ausgewiesenen Grillplätze derzeit gesperrt sind. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen. Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) zu informieren.

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