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Rußrindenkrankheit: Ganzes Waldstück „Am Langenberg“ in Hungen-Villingen befallen

Die Rußrindenkrankheit hat sich im Waldbestand „Am Langenberg“ östlich von Villingen stärker ausgebreitet, als zunächst angenommen. Bereits Ende dieser Woche wird deshalb damit begonnen, alle dort auf 1,8 ha stehenden Ahornbäume zu fällen und vor Ort zu verbrennen, wie Bürgermeister Rainer Wengorsch und Revierleiter Dieter Jungblut mitteilen. Grillplatz und Waldwege bleiben wegen Gesundheitsgefahr durch Pilzsporen gesperrt. Hintergrund ist, dass die Pilzsporen beim Menschen zu Atembeschwerden und Lungenschäden führen können.

Die Rußrindenkrankheit stammt ursprünglich aus Nordamerika.  Der Pilz färbt die Rinde befallener Ahornbäume schwarz und lässt sie schließlich absterben. Experten vermuten, dass der vergangene heiße Sommer die Ausbreitung der Krankheit begünstigt hat.

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