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Rußrindenkrankheit: Ahornbäume „Am Langenberg“ in Villingen müssen gefällt werden

Grillplatz und Waldwege wegen Gesundheitsgefahr durch Pilzsporen gesperrt

Die Rußrindenkrankheit hat nun auch Hungen im Waldbestand „Am Langenberg“ östlich von Villingen erreicht. Bürgermeister Rainer Wengorsch und Revierleiter Dieter Jungblut haben sich unmittelbar ein Bild von den befallenen Bäumen vor Ort gemacht. Nach einer ersten Einschätzung sind im dem Waldbestand circa 200 - 300 Ahornbäume befallen. „Als Sofortmaßnahme sperren wir zum Schutz der Bevölkerung die angrenzenden Waldwege und den Grillplatz für die Öffentlichkeit“, teilte Bürgermeister Rainer Wengorsch mit. Entsprechende Warnschilder werden aufgestellt. Hintergrund ist, dass die Pilzsporen beim Menschen zu Atembeschwerden und Lungenschäden führen können.

Der Revierleiter wird mit dem Forstamt Wettenberg die weiteren Schritte erörtern. Wie auch bei dem betroffenen Waldstück in der Stadt Lich wird eine Fällung und sicherer Entsorgung des geschädigten Holzes unausweichlich sein, um eine Ausbreitung des Befalls zu verhindern. Die Bäume dürfen nicht mehr in den Holzverkauf und müssen verbrannt werden. Die Rußrindenkrankheit stammt ursprünglich aus Nordamerika.  Der Pilz färbt die Rinde befallener Ahornbäume schwarz und lässt sie schließlich absterben. Experten vermuten, dass der vergangene heiße Sommer die Ausbreitung der Krankheit begünstigt hat.

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