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Larven des Eichenprozessionsspinners werden bekämpft

Ab dem 27. April findet eine präventive Bekämpfungsmaßnahme zur Eindämmung der Verbreitung des Eichenprozessionsspinners an Eichen im Stadtgebiet Hungen, insbesondere im Freibad, statt. Hierbei ist das Ziel, eine Verminderung der Gesundheitsbelastungen durch die giftigen Raupenhaare für die Menschen in Hungen zu erreichen. Zur frühzeitigen Bekämpfung vor der Verpuppung wird eine biologische Bekämpfung mit dem Bakterium „Bacillus thuringiensis“ durchgeführt. Das Präparat ist für Menschen und Tiere (außer Insektenraupen) ungefährlich. Es wird vom Boden aus mit einer Sprühkanone in die Baumkrone zerstäubt. Ohne Bekämpfung sind Gesundheitsbeeinträchtigungen in späteren Entwicklungsstadien der Larven durch Raupenhaare zu befürchten. Die Haare können Allergien bis zur Atemnot auslösen. Bürgermeister Rainer Wengorsch bittet die Bürger und Bürgerinnen unmittelbare Bereiche mit Eichbäumen im Stadtgebiet zu meiden.

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