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Erste Ergebnisse zum „Stadtumbau“ in Hungen

Nächster Bürgerworkshop findet am 13. Februar statt

Im Rahmen des Beteiligungsprozesses zum Förderprogramm „Stadtumbau Hungen“ haben die Bürgerinnen und Bürger bereits viele Vorschläge, Ideen und Anregungen eingebracht. Erste Ergebnisse der Bestandsanalyse des Gebiets werden am Mittwoch, dem 13. Februar, um 19 Uhr in der Stadthalle, Gastraum 2 durch die beauftragten Planungsbüros vorgestellt.

Das Treffen führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Ergebnisse der bisherigen Veranstaltungen der Lokalen Partnerschaften und der Bürgerworkshops zusammen und soll die Maßnahmenplanung weiter konkretisieren. Bürgermeister Rainer Wengorsch ruft alle Hungener Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre Ideen, Anregungen und Kritik in den Beteiligungsprozess einzubringen. Ergebnisprotokolle der bisherigen Veranstaltungen können unter www.hungen.de/infrastruktur/stadtumbau/ eingesehen werden.

Im September 2018 ist die Stadt Hungen in das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau in Hessen“ aufgenommen worden. Im Mittelpunkt des Städtebauförderprogramms „Stadtumbau in Hessen“ stehen neben der Anpassung an demografische und wirtschaftsstrukturelle Veränderungen auch städtebauliche Maßnahmen zu Klimaschutz und Klimaanpassung. Hierzu wird in einem ersten Schritt ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erstellt. Innerhalb des ISEK werden alle relevanten Themengebiete als Bestand ermittelt und analysiert. Unter Einbezug der Bevölkerung werden Stärken und Schwächen der Kernstadt Hungen herausgearbeitet, Ziele formuliert und Maßnahmen für eine nachhaltige Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität entwickelt. Ziel des ISEK ist es, gemeinsam Zukunftsstrategien für die Kernstadt Hungen zu entwickeln. Das mit Politik, Verwaltung und den Bürgern abgestimmte Konzept soll Ende April 2019 vorliegen und beim Ministerium zur Genehmigung eingereicht werden. Die im ISEK beinhalteten Maßnahmenempfehlungen sollen in den nächsten 10 Jahren umgesetzt werden.

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