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Behördenübergreifende Schulung der Mitarbeiterinnen von Bürgerbüros des Landkreises Gießen

Auskunfts- und Übermittlungssperren nach dem Bundesmeldegesetz waren Thema

Immer auf dem neuesten Stand müssen die Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros sein, um allen Bürgerinnen und Bürgern zum Beispiel bei Meldeangelegenheiten weiterhelfen zu können. Dazu finden regelmäßige Weiterbildungen statt. Der Schutz persönlicher Daten der Bürgerinnen und Bürger nimmt dabei breiten Raum ein. Wer darf wann welche Daten rechtmäßig einsehen? Auf Initiative des Bürgerbüros der Stadt Hungen hat am Mittwoch, dem 05. Juni 2019, in den Räumen des Rathauses Hungen erneut eine behördenübergreifende Schulung zu Auskunfts- und Übermittlungssperren nach dem Bundesmeldegesetz (BMG) stattgefunden. Bürgermeister Rainer Wengorsch begrüßte die Teilnehmerinnen und lobte das Engagement und die Bereitschaft der Expertinnen in den Meldeämtern, sich weiter fortzubilden. An der Schulung nahmen rund 20 Mitarbeiterinnen aus den Kommunen in Grünberg, Hungen, Laubach, Lich, Pohlheim, Reiskirchen und der Stadt Gießen teil. Aus Kapazitätsgründen konnten leider nicht mehr Kommunen angefragt werden.

Datenschutz ist ein hochaktuelles Thema, welches alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und alle Bürgerinnen und Bürger betrifft. Besonders die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Meldeämtern oder Bürgerbüros müssen das Melderegister als eines der wichtigsten Register und die darin enthaltenen sensiblen Daten schützen.

Die Dozentin, Frau Michler, selbst Leiterin eines Bürgerbüros in Nordrhein-Westfalen erläuterte kenntnisreich Probleme, Gesetzesgrundlagen und Verordnungen. Ihr gelang es, das Thema Datenschutz mit viel Engagement und Begeisterung zu vermitteln. Einig waren sich die Mitarbeiterinnen, dass es eine überaus interessante Veranstaltung gewesen sei, bei der sowohl neue Erkenntnisse gewonnen, als auch bereits vorhandene vertieft werden konnten.

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