- Presse

BAULEITPLANUNG DER STADT HUNGEN: 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1 „Inheiden“ im Stadtteil Inheiden, Stadt Hungen - Bebauungsplan der Innenentwicklung nach § 13a BauGB -

Inkrafttreten des Bebauungsplanes

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hungen hat in ihrer Sitzung am 29.08.2019 die 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1 „Inheiden“ gemäß § 10 Abs. 1 BauGB (Baugesetzbuch) als Satzung beschlossen. Die Begründung zum Bebauungsplan wurde gebilligt. Weiterhin wurden die bauordnungsrechtlichen Festsetzungen gemäß § 5 HGO (Hessische Gemeindeordnung) und § 91 HBO (Hessische Bauordnung) beschlossen. Die Beschlüsse werden hiermit bekannt gemacht.

Die Verfahrensdurchführung erfolgte unter Anwendung des beschleunigten Verfahrens gemäß § 13a Abs. 2 BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB.

Das Änderungsgebiet liegt am westlichen Ortsrand von Inheiden, es wird im Norden und Westen durch die Egerlandstraße räumlich begrenzt. In den Geltungsbereich der 3. Änderung des Bebauungsplanes fällt lediglich das Flurstück 58/10, in der Flur 5, Gemarkung Inheiden. Die Abgrenzung des Änderungsgebietes ist in der nachstehenden Abbildung dargestellt.

Abbildung:  Geltungsbereich der 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1 „Inheiden“ (unmaßstäbliche Abbildung, genordet)

Mit dieser Bekanntmachung tritt die 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1 „Inheiden“ gemäß § 10 Abs. 3 BauGB sowie die bauordnungsrechtlichen Festsetzungen in Kraft.

Der Bebauungsplan mit den dazugehörigen textlichen Festsetzungen (planungsrechtliche und bauordnungsrechtliche) und die Begründung werden im Rathaus der Stadt Hungen, Kaiserstraße 7, Fachbereich 3 Technische Dienste, Zimmer Nr. EG 07, während der üblichen Dienststunden zu jedermanns Einsicht bereitgehalten. Über den Inhalt der Planung wird auf Verlangen Auskunft erteilt. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die o.a. Unterlagen sowohl auf der Internetseite der Stadt Hungen als auch im zentralen Internetportal Bauleitplanung Hessen eingestellt sind.

Gemäß § 215 BauGB wird darauf hingewiesen, dass die Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs nur beachtlich sind, wenn sie innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Hungen geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung begründet, ist darzulegen.

Gemäß § 44 Abs. 5 BauGB wird darauf hingewiesen, dass der Entschädigungsberechtigte nach § 44 Abs. 3 BauGB Entschädigung verlangen kann, wenn die in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt. Nach § 44 Abs. 4 BauGB erlischt der Entschädigungsanspruch, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die v. g. Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.

Hungen, 11.09.2019                                                                Der Magistrat der Stadt Hungen

                                                                                              gez. R. Wengorsch

                                                                                             -Bürgermeister-

Zurück