Kraft-Wärme-Kopplung

Im Rahmen der energetischen Gebäudesanierung wurde auch die Nutzung von „Kraft-Wärme-Kopplung“ (KWK) geprüft und im Jahr 2010 bei der Modernisierung des Rathauses mit der Installation einer KWK-Anlage mit einer Einspeiseleistung von 4,7 kW umgesetzt.

Das besondere bei einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage ist die gleichzeitige Erzeugung von sowohl thermischer Energie als auch elektrischer oder mechanischer Energie. Ein Blockheizkraftwerk (BHKW), welches mit Kraft-Wärme-Kopplung arbeitet, produziert, im Gegensatz zur Heizung, nämlich nicht nur Wärme, sondern auch Strom. Dadurch muss der Strom nicht mehr in einem fern gelegenen Kraftwerk erzeugt werden. Zielsetzung der KWK ist im Wesentlichen der geringere Primärenergieeinsatz, sprich die Einsparung von fossilen Brennstoffen sowie geringere CO₂-Emissionen. Durch die gleichzeitige Nutzung von Strom und Wärme können bis zu 40% des Primärenergieverbrauchs eingespart werden. Auch der Gesamtwirkungsgrad des BHKWs im Vergleich zu herkömmlichen Großkraftwerken ist deutlich höher (70–90%).