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Im Jahre 780 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Während der Nachbar Inheiden durch seinen Wasserreichtum schon früh bekannt wurde, war es in Trais-Horloff zunächst der Torf, der im Jahre 1837 erstmals den Grafen von Solms-Laubach zur Gewinnung freigegeben wurde.
Hieraus entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts der Abbau der umfangreichen Braunkohlelager. Der anfängliche Untertage-Betrieb wurde bis zum Jahre 1950 über Tage geschürft.
Das riesige "Baggerloch" füllte sich rasch mit Wasser und es entstand der größte See Oberhessens, heute der Mittelpunkt eines weithin bekannten Naherholungsgebietes.